Freitag, 26. Februar 2010

Schizophrenie in der Journalisten-Ausbildung

Internet-Guru Jeff Jarvis erwartet von der Journalisten-Ausbildung angesichts der stürmischen Entwicklung der Medien, sie müsse künftigen Journalisten vor allem Anpassungsfähigkeit lehren – und die Bereitschaft, sich auf Wandel einzulassen. Barbie Zelizer, Direktorin des Annenberg Scholars Program in Culture and Communication an der University of Pennsylvania, hat sich in ihrer Keynote bei einer Fachkonferenz zur Journalismus-Forschung in Winterthur jüngst mit diesem Anspruch und mit der Schizophrenie in der Journalistenausbildung auseinandergesetzt. Sie hält dagegen, Journalisten, Journalistenausbilder und Journalismusforscher, die im öffentlichen Interesse wirken wollten, müssten den künftigen Journalismus „proaktiv“ gestalten.

In ihrem Beitrag “What Can Journalism Scholarship Tell Us About Journalism?”wirft sie der Journalistenausbildung und der Journalismusforschung vor, bisher eher reaktiv den Journalismus begleitet zu haben. Insbesondere die folgenden vier Tendenzen kritisiert sie:

http://de.ejo.ch/?p=1088

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